Alumni über das Programm
Die meistgestellte Frage zum Stipendium lautet: „Was genau kann ich mir unter dem Programm vorstellen?“ Die „Stipendiaten 2015“ sind dieser Frage nachgegangen – und haben Alumni gefragt, wie sie das Programm und dessen Wirkung beschreiben würden. Das dreiminütige Video wirft ein tolles Blitzlicht auf das Stipendium …

Stipendium
Von Februar bis November eines Jahres durchlaufen die ausgewählten Stipendiaten das Programm. Bereits im Oktober startet die Bewerbungsphase für den folgenden Jahrgang.

Das Programm

Nicht auf das Werkzeug – auf den Handwerker kommt es an.

Dieses zentrale Prinzip des Programms unterscheidet sich von den üblichen Inhalten, die an Universitäten, Fachhochschulen oder in betrieblichen Entwicklungsprogrammen vermittelt werden. Aus Sicht des Rheinischen FührungsCollegs führen weder akademisches Wissen, noch (Management-) Techniken zum Führungserfolg. Warum?

Informationen und Techniken stammen aus der Welt der Dinge – doch Führung findet zwischen Menschen statt. Allein über Techniken und Werkzeuge lässt sich keine belastbare Brücke zum Gegenüber bauen. Gute Führung kann nur über eine intakte menschliche Beziehung gelingen. Daher stellt das Rheinische FührungsColleg die Persönlichkeit des Führenden in den Mittelpunkt.

Die Stipendiaten lernen einen humanistischen Ansatz der Führungskräfteentwicklung kennen, der Körper, Seele und Geist ganzheitlich fördert. Über die Dauer eines Jahres erfolgt ein stetiger Wechsel zwischen Begegnung in der Gruppe (Seminare, Workshops), Begegnung mit dem Einzelnen (Mentoring) und der Selbstreflexion außerhalb des Programms.

Ziel: Für sich selbst Orientierung zu gewinnen und die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Impulse für die Veränderung der eigenen Haltung oder des Verhaltens brauchen Zeit, um wirksam zu werden. Deshalb begleitet das Programm die Stipendiaten über zwölf Monate und findet dieser Ansatz im Alumni-Netzwerk seine Fortsetzung.

Das Programm hat folgende Schwerpunkte:

  • Körper – Sport und Theaterworkshop: Wahrnehmung und Integration des eigenen Körpers
  • Seele – Begegnung in der Gruppe, Kunst und sozialer Dienst: Anregung von emotionalem und seelischem Wachstum
  • Geist – Seminare und Abendveranstaltungen: geistige Erkenntnisprozesse und kognitive Fähigkeiten, Begegnung mit einzelnen Gesellschaftsformen

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